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18:34h, Mittwoch 10.03.2010
Wenn das Haupt im Schraubstock klemmt

Massenleiden Kopfschmerz


Bielefeld-Mitte. Schmerzexperten bezeichnen Kopfschmerzen inzwischen als eine regelrechte Epidemie. Wenn mehr als siebzig Prozent der Deutschen gelegentlich oder chronisch darunter leiden, dann ist der so beliebte Griff zur Kopfschmerzarznei verständlich, wenn auch nicht selten problematisch. Wir sprachen mit dem bekannten Gesundheitsexperten Prof. Hademar Bankhofer über mögliche Gefahren und über eine effektive und schonende äußerlich anwendbare Alternative.

Bielefeld Direkt: Herr Professor, auch wenn die sogenannten Spannungskopfschmerzen mit ihrem Ursprung in einer verspannten Schulter-Nackenpartie am weitesten verbreitet sind - kann man nicht sagen "dann nimm\' doch eine Kopfschmerztablette"?

Prof. H. Bankhofer: Bei einer seltenen Einnahme in der richtigen Dosierung ist dies sicher meist unproblematisch. Aber: Viele dieser chemisch-synthetischen Kopfschmerztabletten können bei regelmäßiger sowie unkontrollierter Einnahme Magenschleimhaut, Nieren und Leber enorm belasten und darüber hinaus bei Dauerverwendung sogar selber zum Auslöser des sogenannten Schmerzmittel-Kopfschmerzes werden. Es gibt ja auch eine ausgezeichnet wirksame natürliche Alternative: Gerade für die schon genannten Spannungskopfschmerzen bietet sich die Verwendung eines hochgereinigten Ätherisch-Öl-Konzentrats der Arznei-Minze an. Bei klinischen Studien der Universität Kiel war dessen Wirksamkeit eine echte Überraschung.

Bielefeld Direkt: Referenzprodukt war Euminz (rezeptfrei Apotheke). Wer wurde damit behandelt und womit wurde verglichen?

Prof. H. Bankhofer: Nun, behandelt wurden Patienten mit Spannungskopfschmerzen und verglichen wurde mit den Wirkstoffen Paracetamol und Acetylsalicylsäure. Das Ergebnis war vollkommen überraschend: Das Konzentrat der Arznei-Minze wirkte gleich gut oder sogar besser als hochdosierte Gaben der chemisch-synthetischen Wirkstoffe. Besonders interessant ist ja, daß dieses Naturheilmittel nicht einmal eingenommen werden muß. Es wirkt durch Einreiben von Stirn, Schläfen, Nacken und Schultern.

Bielefeld Direkt: Wie kann das funktionieren?

Prof. H. Bankhofer: Nun, es gibt spezifische Schmerzleitungen, sogenannte "C-Fasern". Diese Fasern werden durch den Auftrag des Arzneiminzekonzentrats an der Schmerzweiterleitung gehindert. Der Schmerz wird durch die Arznei-Minze sozusagen abgeblockt. Zudem verursachen Verspannungen von Schulter-, Hals- oder Nackenmuskulatur sogenannte Schmerzpunkte. Werden im Kopfschmerzfall Schulter, Nacken, Stirn und Schläfe großflächig mit der Arznei-Minze behandelt, so werden alle beteiligten Schmerzpunkte getroffen und beruhigt. Das entspannt angenehm und löst in den meisten Fällen sofort oder mit nur geringer Zeitverzögerung eine deutliche Schmerzreduktion aus, die meist in einer kompletten Schmerzfreiheit mündet.



karla.salk

Der Beitrag wurde am Mittwoch, dem 10. März 2010 um 18:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter Startseite, Lokales abgelegt.


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