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16:19h, Mittwoch 10.03.2010
DRK verabschiedet ersten Ausbildungsjahrgang Psychomotorik

Qualifiziert in die Zukunft starten


Bielefeld-Mitte. Dem ersten Ausbildungsjahrgang übergab das Institut für psychomotorische Entwicklungsförderung im Rahmen einer Feierstunde vergangene Woche die Qualifikationsurkunde. Seit Mai vergangenen Jahres bietet das DRK Bielefeld Soziale Dienste die Zusatzausbildung "Qualifikation in Psychomotorik" für Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen und Lehrerinnen an. Der erste Fortbildungskurs umfasste rund 100 Stunden und fand zwischen Mai 2009 und März 2010 statt.

Die Zusatzausbildung in Psychomotorik wird vom Institut für psychomotorische Entwicklungsförderung (ipe) angeboten und durch die "Aktion Mensch" gefördert. Das Institut, das eine Abteilung der DRK Bielefeld Soziale Dienste gGmbH ist, wurde Anfang vergangenen Jahres gegründet und seither kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut.

"Durch unsere Angebote möchten wir nicht nur Kinder fördern, die eine professionelle, therapeutische Hilfe benötigen, sondern zudem auch der Verhärtung und Ausbreitung von Bewegungs- und Verhaltensprobleme entgegenwirken", betont Dr. Udo Wohnhas-Baggerd, Leiter des DRK Bielefeld Institut für psychomotorische Entwicklungsförderung und Kursleiter der Zusatzausbildung. In seinem Wirken wird Wohnhas-Baggerd von einem multiprofessionellen Team, bestehend auch Diplom-Sozialpädagogen, Gesundheitswissenschaftlern und Familientherapeuten, unterstützt.

Motorische Störungen sowie frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten sollten möglichst früh im Kleinkindalter entdeckt werden, um weiteren Auffälligkeiten aktiv entgegen wirken zu können. Gerade in Kindertagesstätten werden Erzieherinnen auf frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten aufmerksam - vorausgesetzt, es handelt sich um fachlich gut ausgebildete Pädagoginnen. Ziel der Zusatzausbildung ist damit das Erkennen von konkreten Auffälligkeiten bei Kindern sowie die Entwicklung und Realisierung von individuellen Förderangeboten. Auf diese Weise kann frühzeitig verhindert werden, dass gerade kleinere Kinder eine professionelle therapeutische Hilfe benötigen. "Sollten sich Auffälligkeiten beim Kind bereits verhärtet haben, liegt es an unseren ausgebildeten pädagogischen Fachkräften, mit den Eltern in Kontakt zu treten und zwischen ihnen und notwendigen Therapeuten zu vermitteln", betont  Dr. Wohnhas-Baggerd.

Der nächste Ausbildungskurs "Qualifikation in Psychomotorik" beginnt am 7. Mai 2010. Anmeldungen können ab sofort schriftlich (August-Bebel-Str. 8, 33602 Bielefeld) oder per E-Mail an institut@sozialedienste.drk.de erfolgen.



karla.salk

Der Beitrag wurde am Mittwoch, dem 10. März 2010 um 16:19 Uhr veröffentlicht und wurde unter Lokales, Startseite abgelegt.


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