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16:43h, Dienstag 09.03.2010
Osnabrücker Panthers - TSVE Bielefeld Lady Dolphins 93:54

Defensivverhalten passte nicht


Osnabrück/Bielefeld.
In einem relativ unspannenden Spiel gelang es den Lady Dolphins wie
erwartet nicht ihre positive Auswärtsbilanz zu verteidigen. Am Sonntag-Nachmittag verloren sie in Osnabrück mit 94:54.

Bereits zu Spielbeginn machten die heimischen Korbjägerinnen der
Panthers klar, wer das Spiel gewinnen würde. Fast jeder Angriff endete
mit einem Korberfolg und am Ende des ersten Viertels standen stolze 29
Punkte auf der Anzeigetafel. Aber auch die Lady Dolphins spielten munter
mit. Die eigenen 17 erzielten Punkte waren bereits mehr als man beim
zweiten Aufstiegsfavoriten Chemnitz noch vor ein paar Wochen in der
gesamten ersten Halbzeit markierte. Leider passte das Defensivverhalten
gar nicht. Viel zu lasch verteidigte man im 1:1 (10 Fouls im gesamten
sind ein deutlicher Beleg) und zu häufig wurde bei gegnerischen
Fastbreaks der eigene Korb nicht abgesichert.
Mitte des zweiten Viertels wurde es Trainer Thomas Henning zu bunt. In
der Auszeit wurde mehr Intensität in der Defense gefordert. 50 Punkte
hatten die Osnabrücker bis dato bereits erzielt. Und 5 Minuten lang
wurde das dann auch umgesetzt und bis zur Halbzeitpause lediglich ein
Dreier zugelassen.
Das war es dann aber auch. Direkt nach der Pause startete Osnabrück mit
einem 10:0-Lauf. Das Spiel plätscherte dann eigentlich bis zum Ende so
vor sich hin. Beide Mannschaften agierten in der Defense nach dem Motto:
"Tust Du mir nix, dann tu ich Dir nix". Lediglich ein paar
Korblegerversuche der Bielefelderinnen im 3. Viertel wurden von den
Panthers unsanft gestoppt. Ein Mittel, das sich auszahlte, denn die
Spielerinnen des TSVE konnten nur 3 von den 8 fälligen Freiwürfen
verwandeln. Beide Trainer verteilten, wie in der ersten Hälfte, die
Spielanteile relativ gleichmäßig auf alle Akteure und am Ende stand ein
93:54-Sieg für den OSC auf dem Anschreibebogen.
In einzelnen Phasen konnten die Bielefelderinnen dabei durchaus
überzeugen. Wäre die Konzentration und Intensität über 40 Minuten
da gewesen, hätte die Niederlage sicherlich auch knapper ausfallen können.
Aber mit einer insgesamt durchschnittlichen Leistung unterlag man zurecht
mit knapp 40 Punkten Differenz.

TSVE-Punkte: Ciric 7/2, Islam, Maschke 6, Pareigis 4, Rösner 3, Schild 4, Schmidt 9, Töniges 8, Wellmann, Worms 13.

Foto: Nadine Rösner zieht an ihrer Gegenspielerin vorbei. Drei Punkte steuerte sie zur Niederlage in Osnabrück bei.



fabian.klipsch

Der Beitrag wurde am Dienstag, dem 09. März 2010 um 16:43 Uhr veröffentlicht und wurde unter Startseite, Sport abgelegt.


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